Motor für Mails, Print2Web, Newsletter-Management…
21. Januar 2010 von Stephanie Ristig-Bresser | kein Kommentar
Die wissenswerft GmbH entwickelt Anwendungen für Newsletter, PDFs und das Web 2.0.
Ein Gespräch mit Geschäftsführer Tim Rademacher.
2010. Neue Ziele, neue Vermarktungswege? Vielleicht haben Sie sich entschlossen, Ihre Kunden zukünftig per Newsletter über aktuelle Angebote und Wissenswertes zu informieren? Oder Sie wollen dann und wann, zu Feiertagen oder Messen, ein Mailing versenden?
Schön, Sie haben also Ideen und wissen, was Sie sagen wollen. Doch wie machen Sie das? Wer bietet Ihnen eine technische Lösung? Zum Beispiel die wissenswerft GmbH. 2000 als Agentur gegründet, hat sich die wissenswerft zu einem Web-Systemhaus für digitale Businesslösungen entwickelt, das für seine Kunden individuelle Angebote für E-Mail-Marketing, Newsletter-Management, Web-to-Print und Print-to-Web findet. Wir sprachen mit Geschäftsführer Tim Rademacher über das Portfolio der wissenswerft, darüber, was gute Newsletter und Mailings ausmacht und über aktuelle Trends im Internet.
Mit welchen Anliegen kommen Eure Kunden zu Euch? Welche Lösungen könnt Ihr bieten?
Meistens kommen unsere Kunden mit dem Ziel zu uns, ihre Kommunikation zu Kunden und Partnern zu vereinfachen und um diesbezüglich möglichst effektive Prozesse zu organisieren. Zum Beispiel möchten sie ihre Kommunikation in Form von E-Mailings oder E-Newslettern ausbauen und personalisieren, oder sie wollen den hierzu notwendigen internen Workflow optimieren. Die wissenswerft hat dazu unterschiedliche Pakete und Programme im Angebot - und entwickelt auf Wunsch auch gänzlich individuell abgestimmte Anwendungen.
Die Stichworte “Kundenbindung” und “Kundenkommunikation” nehmen in Eurer Firmenphilosophie einen hohen Stellenwert ein. Was macht Eure Lösungen zu Instrumenten der Kundenbindung?
Digitale Lösungen bieten die Möglichkeit, Verlinkungen vorzunehmen, um so Traffic für die Website, den Shop oder den eigenen Corporate Blog zu generieren. Wenn ich etwa Links zu Corporate Blogs einfüge, hat der Kunde eine direkte Feedback-Möglichkeit. Ich erhalte also Rückmeldung über meine Angebote und kann meinen Kunden in einen Dialog einbinden.
Darüber hinaus sind natürlich gerade Mailings und Newsletter ein sehr einfacher und kostengünstiger Weg - vielleicht sogar das günstigste Mittel überhaupt, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben.
Um welche Angebote geht es konkret?
Mit dem Mailmotor beispielsweise ermöglichen wir unseren Kunden, unkompliziert personalisierte Mailings zu verschicken. Mit dem Management Newsletter wiederum ermöglichen wir es Firmen, komplex angelegte Newsletter - etwa mit Nachrichten aus unterschiedlichen Abteilungen - im Team zu erstellen und bieten hierfür außerdem ein Redaktionssystem an, das die Abstimmung der jeweiligen Themenauswahl erleichtert. Gleichzeitig eröffnet das System auch die Möglichkeit, zum gleichen Zeitpunkt unterschiedliche Newsletter mit jeweils verschiedenen Themenschwerpunkten zu versenden.
Was zeichnet eigentlich einen guten Newsletter, ein gutes Mailing aus? Was muss ein Unternehmen dabei beachten?
Nur guter und gut aufbereiteter Content setzt sich auf Dauer durch. Ein Newsletter oder ein Mailing ist dann gut, wenn der Inhalt relevant und von Nutzen für die Leser ist. (Anm: Na, da sag ich mal Danke schön und winke mit dem Zaunpfahl ;-) wenn Sie redaktionellen Lösungen suchen, können Sie sich also gern an ars:scribendi wenden…) Wichtig zu beachten ist außerdem, dass der Leser den ausdrücklichen Wunsch haben sollte, den Newsletter zu beziehen. Hier gibt es ja mittlerweile auch eindeutige rechtliche Regelungen (Hier können Sie sich weitere Infos ergooglen).
Aus demselben Grund sollte der Newsletter technisch mit dem so genannten Double Opt-in-Verfahren ausgestattet sein, d.h. der Abonnent bestätigt sein Abonnement in einem zweiten Schritt. Damit hat der Herausgeber des Newsletter im Zweifelsfall Rechtssicherheit.
Was sind die absoluten Do nots?
Wie gerade schon gesagt: Man sollte niemals einen Newsletter versenden, ohne eine Einwilligung des Kunden vorliegen zu haben. Außerdem sollte ich es vermeiden, bestimmte Spambegriffe oder Zeichen in meinem Mailingtext oder gar in der Betreffzeile zu verwenden. Dann landet mein Newsletter oder Mailing nämlich garantiert im Spamfilter. (Anm: Im Branchendienst Marketingbörse finden Sie einen guten Artikel zum Thema Spambegriffe und außerdem eine Seite, auf der Sie die wichtige Spambegriffe downloaden können, um Sie zukünftig in Ihren Newslettern zu vermeiden.)
Beziehen sich Eure Lösungen denn ausschließlich auf den Bereich E-Mail?
Nein, durchaus nicht! Zum Beispiel haben wir eine komplette Medienplattform im Angebot, aus der heraus alle denkbaren Marketingmaterialien, die häufig verwendet werden - also etwa Bilder, Videos, Formulare, Flyer - aufgerufen werden können. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden mit dem Templaid-Editor eine einfache Web-to-Print-Lösung an, in der sie Druckerzeugnisse, deren Inhalte sich häufig ändern, individuell anpassen können. Dazu zählen Vorlagen für Visitenkarten oder Flyer, in denen die Mitarbeiter lediglich noch Ansprechpartner und Adressen einzusetzen brauchen.
Was ist Euer neuestes Produkt?
Mit unserer neuesten Lösung, dem page2Flip, bieten wir die Möglichkeit, Printprodukte wie beispielsweise Kundenmagazine webgerecht als Blätterdokument ins Netz zu stellen. Über einen Online-Editor lassen sich beispielsweise in dem Flip-Dokument auch Links unterbringen und so Querverweise zur jeweiligen Internet-Präsenz oder zu einem Corporate Blog herstellen. Bei all unseren Anwendungen legen wir im Übrigen Wert auf intuitiv - also einfach und schnell - zu bedienende Benutzeroberflächen.
Und wer sind Eure Kunden?
Hannover IT zum Beispiel arbeitet mit unserer E-Mail Plattform Mailmotor, außerdem die TUI, der OpenSource-Anbieter Zarafa und auch der Marketing Club Hannover. Unsere Medienplattform wird von After Sales der Volkswagen AG genutzt, die damit eine konzernweite Lösung für die nationalen Händler, die internationalen Importeure und den koordinierenden internen Bereich zur Hand hat. Sie enthält alle denkbaren Marketing-Medien (Flyer, Poster, Aufsteller, Banner), die weltweit eingesetzt werden und dann aber marginal auf den jeweiligen Standort hin adaptiert werden müssen. Die page2flip Anwendung wiederum ist unter anderem bereits bei der Innovatives Niedersachsen GmbH , der expert AG und beim Niedersächsischen Wirtschaftsjournal im Einsatz.
Was wäre für die wissenswerft ein Traumprojekt?
Ein tolles Projekt wäre es, all unsere Produkte - den Mailmotor, den Onlineeditor, den Newsletter-Manager und unser Page2flip-Angebot auf einer Plattform zusammenzufassen und eine Gesamt-Anwendung aus einem Guss mit einem durchgängigen Prozess zu entwickeln. Das werden wir in diesem Jahr für Volkswagen After Sales bereits teilweise umsetzen.
Welche Ziele habt Ihr für 2010?
In diesem Jahr wollen wir mit unserem Page2Flip-Angebot zu einem der drei erfolgreichsten Anbieter von Blätterdokumenten im Netz werden.
Zum Schluss noch einen Frage zum Stichwort Social Media: Wie wird die Zukunft des Internet aussehen?
Meiner Einschätzung nach werden sich die Social Networks zunehmend vernetzen und zu einer digitalen Identität verschmelzen. Tendenzen hierfür sieht man ja bereits - beispielsweise vernetzen sich Xing und Twitter in der Anwendung Xwitter miteinander und auch Twitter und Facebook bauen ihre Zusammenarbeit aus. Außerdem geht der Trend eindeutig zum Cloud Computing, das heißt: Anwendungen stehen im Netz für die Nutzer bereit anstatt auf dem lokalen Rechner. So arbeiten wir in der wissenswerft ja auch: Unsere Lösungen stehen im Netz für unsere Kunden abrufbar bereit und können über den ganzen Erdball verwendet werden. Insofern sind wir voll im Trend!
Vielen Dank für das Gespräch!
Und hier gibt´s mehr zur wissenswerft GmbH:
http://www.wissenswerft.net
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