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	<title>Kommentare zu: Türchen No. 12: Erkenntnisse eines Parallelgesellschaftlers</title>
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	<description>Worte, die wirken.</description>
	<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 23:21:42 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Ylva Jangsell</title>
		<link>http://www.kulissenblog.de/parallelgesellschaftler/comment-page-1#comment-620</link>
		<dc:creator>Ylva Jangsell</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 11:16:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ah, gleich zwei Themen die mich intressieren: Integration und Existensgründung. Intressante Gedanken, spannend! Danke, Stephanie!</description>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.kulissenblog.de/parallelgesellschaftler/comment-page-1#comment-619</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 10:45:17 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Steffi,
danke für die freundliche Einführung. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Du mich in Deinem Adventskalender aufnimmst. ^^

Zum O-Ton: Als wir über Social Media sprachen, wollte ich anmerken, dass wir den Focus vielleicht zu sehr auf Medien legen und nicht auf das Soziale. Beziehungen und Kommunikation sind von Land zu Land anders. Selbst wenn wir in Deutschland gerne Hollywood-Filme oder Musik aus den USA konsumieren, wir haben eine andere Diskussionskultur, andere Beziehungsformen, andere Arten des Engagements oder ein anderes Politikverständnis. Beispielsweise war die Vorstellung, ein Internetwahlkampf in Deutschland würde so funktionieren wie in den USA, schlicht naiv. Aber mein Eindruck ist, dass der kulturelle Faktor, in diesem Fall die deutsche Kultur, schlicht ignoriert wird. Wir sollten uns nicht die Frage stellen, welche Medien wir als nächsten kopieren, sondern wie wir welches Medium nutzen wollen, so dass es zu unserer Mentalität passt.
Dass man den kulturellen Faktor nicht vernachlässigen darf, hat Google längst in Japan lernen müssen, wo Google als Suchmaschine unter ferner liefen läuft.

Den letzten Satz im O-Ton muss ich relativieren. Der persönliche Austausch ist und wird bei türkischstämmigen Migranten wichtig bleiben. Aber die junge Generation wächst natürlich mit dem Internet auf. Innerhalb der deutschen Gesellschaft nutzen sie das Internet genauso wie wir auch. Innerhalb der türkischen Community greifen die meisten dann doch noch lieber zum Telefon statt sich eine E-Mail zu schreiben. Aber auch innerhalb der ethnischen Gruppen sind schon eigene soziale Netzwerke wie http://www.salambc.com/ oder die http://www.td-plattform.com/ am Start.

Ich hoffe, ich konnte einige Dinge etwas deutlicher darstellen. ^_~
Wünsche Dir ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Daniel ^^</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Steffi,<br />
danke für die freundliche Einführung. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Du mich in Deinem Adventskalender aufnimmst. ^^</p>
<p>Zum O-Ton: Als wir über Social Media sprachen, wollte ich anmerken, dass wir den Focus vielleicht zu sehr auf Medien legen und nicht auf das Soziale. Beziehungen und Kommunikation sind von Land zu Land anders. Selbst wenn wir in Deutschland gerne Hollywood-Filme oder Musik aus den USA konsumieren, wir haben eine andere Diskussionskultur, andere Beziehungsformen, andere Arten des Engagements oder ein anderes Politikverständnis. Beispielsweise war die Vorstellung, ein Internetwahlkampf in Deutschland würde so funktionieren wie in den USA, schlicht naiv. Aber mein Eindruck ist, dass der kulturelle Faktor, in diesem Fall die deutsche Kultur, schlicht ignoriert wird. Wir sollten uns nicht die Frage stellen, welche Medien wir als nächsten kopieren, sondern wie wir welches Medium nutzen wollen, so dass es zu unserer Mentalität passt.<br />
Dass man den kulturellen Faktor nicht vernachlässigen darf, hat Google längst in Japan lernen müssen, wo Google als Suchmaschine unter ferner liefen läuft.</p>
<p>Den letzten Satz im O-Ton muss ich relativieren. Der persönliche Austausch ist und wird bei türkischstämmigen Migranten wichtig bleiben. Aber die junge Generation wächst natürlich mit dem Internet auf. Innerhalb der deutschen Gesellschaft nutzen sie das Internet genauso wie wir auch. Innerhalb der türkischen Community greifen die meisten dann doch noch lieber zum Telefon statt sich eine E-Mail zu schreiben. Aber auch innerhalb der ethnischen Gruppen sind schon eigene soziale Netzwerke wie <a href="http://www.salambc.com/" rel="nofollow">http://www.salambc.com/</a> oder die <a href="http://www.td-plattform.com/" rel="nofollow">http://www.td-plattform.com/</a> am Start.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte einige Dinge etwas deutlicher darstellen. ^_~<br />
Wünsche Dir ein schönes Wochenende!<br />
Liebe Grüße<br />
Daniel ^^</p>
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