Türchen No. 4: “Meine Stimme begleitet Sie überall hin…”
4. Dezember 2009 von Stephanie Ristig-Bresser | 2 Kommentare
Vom Hypnosecoach und Charismatrainer Thomas Krause und dem Licht in Dir
“Meine Stimme begleitet Sie überall hin…” Dieses Versprechen stammt von Milton Hyland Erickson, der als Begründer der modernen Hypnotherapie gilt. Der “neue Freud” Erickson war so bekannt, dass er es in seinem Heimatland USA in der Hoch-Zeit seines praktischen Schaffens in den 60er Jahren sogar auf die Titelseite der Times schaffte. Hypnose, die Reise ins Unbewusste. Das Unbewusste - das “Unbehagen in der Kultur”. Mit dem Unbewussten bringen wir ganz freudianisch in erster Linie unsere Schattenseiten in Verbindung. Nach Freud lauern im Unbewussten die Problemherde, die Ursachen aller Übel, verantwortlich für Traumata, Phobien, Blockaden. Da guckt man nicht gern hin, das könnte ja Probleme geben, und die haben wir schon genug. Das böse Unbewusste und dann auch noch Hypnose. Hypnose heißt in unseren Augen gemeinhin: Manipulation, Kontrollverlust, Sich-Ausliefern, ins böse Unbewusste reisen…
“Meine Stimme begleitet Sie ÜBERALL hin…” Vielleicht geht es ja auch anders? Wo Schatten ist, ist auch Licht. Ganz viel. Für Erickson ist das Unbewusste eine unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung. Seiner Theorie nach ist das Unbewusste der Hort kaum genutzter Erfahrungen des Menschen. Wenn man bedenkt, dass wir zwar in jeder Sekunde unseres Lebens 400 Milliarden Bits an Informationen aufnehmen, davon aber lediglich etwa 2000 Bits in unser Bewusstsein gelangen, dann kann daran etwas Wahres dran sein. Die Kunst ist “nur” seine Wahrnehmungsfilter so zu gestalten, dass das Positive “hängen bleibt”. Oder uns bewusst wird - mit Hypnose zum Beispiel.
Hypnose - wenn wir uns noch einmal die Zahlen aus dem vergangenen Absatz wiederholen, erscheint die Hypnose in einem völlig anderen: Licht! Wir sind uns nur einem geringen Teil der Wirklichkeit bewusst, konstruieren uns unsere Realität mittels der Filter, die sich zeit unseres Lebens in uns gebildet haben (Lieber Leser, wenn Du magst, google ruhig mal ein wenig über Konstruktivismus). Wie “klar” sind wir überhaupt in unserem täglichen Leben? Wie “klar” bzw. manipulativ ist unsere Sprache eigentlich, wenn Du und ich, wenn ein jeder von uns, mit so eigentlich klaren Begriffen wie ”Liebe” oder “Haß” völlig unterschiedliche Assoziationen in Verbindung bringt - und selbst ein Tisch für Dich und mich etwas völlig anderes bedeuten kann. Und wie manipulativ ist dann Hypnose?
Hypnose auf Miltonisch ist eine Traumreise ins Abenteuerland der unbegrenzten Möglichkeiten, ist ein Verlassen des alltäglichen Tunnelblicks. Hypnose ist ein Horizont, der Dich ungeahnte Lösungen entdecken lässt. In Dir selbst, in Deinen Synapsen, mit denen Du - wenn Du sie übereinander stapeltest und sie als Treppenstufen benutztest - 25 mal (!!!) von hier auf Erden bis zum Mond steigen könntest!!! (Das sind valide Zahlen, ich habe sie aus Vera Birkenbihls “Das innere Archiv”). Und wohin willst Du jetzt reisen?
“Meine Stimme begleitet Sie überall hin.” Jetzt zu: Thomas Krause ist im besten miltonschen Sinne Hypnosecoach. Die Geschichten, die er in seinen Seminaren (und auf CDs festgehalten) erzählt, senden die Teilnehmer auf eine Reise, die sie neue Möglichkeiten und Potenziale entdecken lässt. Spot an: Thomas Krause begleitet seine Klienten dabei, im “rechten” Licht zu erstrahlen, charismatischer zu werden.
Und dazu kann Thomas Krause aus dem Nähkästchen plaudern, viele eigene Geschichten erzählen, Erlebnisse schildern. Als Journalist interviewte er bereits mit Anfang 20 Persönlichkeiten wie etwa Iris Berben, Klaus Löwitzsch und Susanne Uhlen. Durch die Moderation zahlreicher Veranstaltungen und als Imitator von Showmaster Rudi Carrell erreichte Tom Krause in den 90er Jahren in Norddeutschland einen hohen Bekanntheitsgrad. Dieser wurde zusätzlich durch Varieté-Auftritte mit dem Ensemble “The Doubles” und dem Comedy Duo “Die Magi-x” zusammen mit “Landarzt” Heiko Fischer u.a. im Quatsch Comedy Club Berlin, erhöht.
Wenn es um Charisma geht, weiß Thomas Krause also, wovon er spricht. Diese Erfahrungen hat er mit jahrelangen intensiven Ausbildungen in Hypnose und Neuro Linguistischem Programmieren fundiert. Über zwei Jahre war er für einen renommierten NLP- und Hpynose-Trainer tätig, bevor er sich im Jahr 2006 mit seiner Firma CharismaCare selbständig machte. Seitdem bietet Thomas Krause Trainings und Coachings an und hat sich in der Szene eine Status als Experten in Sachen Charisma aufgebaut.
In 2010 will der Charismatrainer noch mehr Mut in seinen Projekten zu beweisen. Damit beginnt Thomas Krause gleich im Febraur 2010: Im Workshop UNDERGROUND HYPNOSIS im Pinellodrom in Berlin wird er als “The great Krausini” unter dem Motto “Bück Dich, Du bist in Hypnose!” in einem Teil des Programms seine Berufung ordentlich auf die Schippe. Daneben bietet er vielen seiner Kollegen im Rahmen dieses Workshops eine Bühne, die ganze Bandbreite der Hypnose-Möglichkeiten aufzuzeigen.
Aber ersteinmal geht es beschaulicher zu: Weihnachten und Sylvester wird ”deutsch-dänisch-holländisch und ganz intim in der Familie”. Und materielle Wünsche hat Thomas Krause schon gar keine: “Ich wünsche mir, dass das Kind meiner Frau und mir in 2010 gesund und munter auf die Welt kommt.” Trotzdem glaubt der Charimatrainer natürlich an den Weihnachtsmann: “Ganz sicherlich, denn Zauber und Magie sind zumindest zwei Zutaten, die die Welt im Innersten zusammenhalten.”
Und was fragt “man” einen Charismatrainer noch? Eine gute Idee ist doch sicherlich, ihn um Tipps zu bitten, wie man sein Charisma verbessern kann. Dazu hat Thomas Krause eine schöne sieben Punkte-Liste geschrieben, auf die ich gern hier verlinke: “Charisma-Tipp - In sieben Schritten zur erweiterten Ausstrahlung”.
Weitere Infos zu Thomas Krause: www.charismacare.de
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1. Michael
Kommentar vom 4. Dezember 2009 um 15:40
Ein wunderbares Portrait zu einem Künstler seiner Zunft. Ich schlafe oft mit Toms CDs ein.
2. Heidrun Müller
Kommentar vom 7. Dezember 2009 um 18:56
Was ich an Tom schätze: Er ist das, was er ist. Punkt. Es gibt wenige Menschen, bei denen bei mir nicht dieses oder jenes, und sei es auch noch so ein klitzekleines, Warnlämpchen aufblinkt. Bei Tom hatte ich dies bisher nie. Damit ermöglicht er mir, und sicher auch anderen Menschen, ihm gegenüber und in seiner Gegenwart eben auch einfach zu sein, wer und was man eben gerade ist mit allen Widersprüchen, allem Häßlichen, aller Schönheit. Das ist ein großes Geschenk *strahl