Türchen No. 18: Von der Besten für die Besten

Im Gespräch mit Susanne Stelter-Walter, Herausgeberin des Magazins DIE BESTEN

 

Die Beste Susanne Stelter-Walter

Die Beste Susanne Stelter-Walter

“Jeden Morgen blicke ich in den Spiegel und begrüße mich mit den Worten: Gute Morgen, meine Beste!” Allein schon für diesen Satz muss diese Frau geküsst oder zumindest herzhaft umarmt werden. Susanne Stelter-Walter ist die Beste. Der oder die Beste sein - in unserer Bescheidenheitskultur, in der die letzten die Ersten sind und Eigenlob stinkt - klingt das sehr vermessen. Das macht man doch nicht. Da hält man sich doch gefälligst höflich zurück und lässt andere sagen, wie verdammt gut man ist. Nur leider hören wir nur ganz selten und ganz ausgesucht einmal, dass wir “ganz gut” sind. Aber der oder die Beste?! Höchstens bei der Zeugnisvergabe kriegte man mal die Bestnote und da galt man dann aber eher als Streber.

 

Aber was spricht eigentlich dagegen, der oder die Beste zu sein? Schließlich geben Sie doch jeden Tag Ihres Lebens das Beste, oder? Wie schön und wie kostbar ist jede einzelne Minute, die wir auf Erden sind. Und da wäre es doch schade, wenn wir in dieser Zeit nur “ganz gut” und halbherzig dabei sind. Deswegen bin ich immer die Beste, die ich bin in diesem Moment. Machen Sie doch einfach mit und folgen einer BESTEN Bewegung!

 

Doch jetzt genug philosophiert. Jetzt ist die eine Beste dran. Susanne Stelter-Walter. Susanne hat vor etwas über einem Jahr ihren Traum wahr gemacht und ein Magazin gegründet. Sie hat es einfach gemacht, hat es gerockt und dafür bewundere ich sie sehr. Sie hat allen Perfektionismus (der mir manchmal im Weg steht, ich denke so oft: “Ach, den kann ich jetzt aber nicht ansprechen, da muss ich erst das und das fertig haben…”) Perfektionismus sein lassen und die Besten gemacht. Und wir immer besser dabei. Hier jetzt das Gespräch (und an Susannes Antworten erkennen so, was für ein kerniger Mensch sie ist)… 

 

Wie ist es zur Gründung von DIE BESTEN gekommen?
Mal ein Magazin der anderen Art zu lesen, das habe ich mir gewünscht und keines gefunden. Dann machen wir eben selbst ein Magazin, sagten mein Team und ich. Gesagt, getan.

 
Was ist das Konzept von den BESTEN?
Wir möchten nicht nur Anzeigen abdrucken und die Seiten mit Texten füllen, wir möchten Kernkompetenzen aufzeigen, Themen aus der Wirtschaft anpacken, Menschen vorstellen und von Unternehmer zu Unternehmer informieren. Wir berichten über hervorragende Sportereignisse, würdigen ehrenamtliches Engagement und unternehmerisches Sponsorship. DIE BESTEN polarisiert, der Titel steht für sich und bietet Anlass zur Diskussion, das haben wir auch so gewollt. Und seit wir eine neue Homepage haben, bieten sich hier auch neue Möglichkeiten. Garnet Steinecke von teachdesign hat sie für uns erstellt, einfach genial, vor allem werden wir nun von den Suchmaschinen auch wirklich gefunden, barrierefrei halt.

 

 

Über welche Themen würdest Du gern einmal schreiben?
Na, dass ist ja eine Frage. Über so viele Dinge. Ich würde gern mal über Themen hinter den Kulissen von Unternehmen schreiben. Da ist auch einiges für das Jahr 2010 geplant, mehr möchte ich noch nicht verraten, unsere Leser sollen sich überraschen lassen. Wir legen auch nicht zu Beginn eines Jahres schon fest, über was wir in diesem Jahr berichten werden, bei uns sind die jeweiligen Themen abhängig von dem, was die Menschen gerade bewegt.

 
Welche Menschen würdest Du gern einmal interviewen?
Jack Ketchum. Einer meiner Lieblingsautoren. Fragen würde ich ihn, woher er seine Grausamkeit und seinen permanenten Spannungsfaden nimmt. Und schrecklich gern würde ich mal mit Jonathen Franzen interviewen, auch einer meiner Lieblingsautoren, und Markus Zusak, er hat das wunderbare Buch „Die Bücherdiebin” geschrieben. Eine Lust ist es, dieses Buch in so wunderbarer Sprache zu lesen. Und Alida Gundlach. Eine sehr interessante Frau, sie werde ich in Bälde im Interview haben, darauf freue ich mich, auf „Die Seiten der Alida Gundlach”.

 

Welche Zeitschrift ist die beste Zeitschrift neben DIE BESTEN?
Für mich ganz eindeutig „Literaturen”. Buchrezensionen auf hohem Niveau, eine Herausforderung, denn ich bin oft anderer Meinung, habe meine eigenen Sichtweisen.

 
Was liebst Du und was fehlt an Hannover?
Als gebürtige Braunschweigerin liebe ich das kulturelle Angebot in unserer Landeshauptstadt, auch dass der Hannoveraner gar nicht so muffelig ist wie sein Ruf, man muss ihm nur offen und ehrlich begegnen. Was mir an Hannover fehlt? Heute: Schnee. Sonst ist alles gut.

 
Und an welchem anderen Ort würdest Du leben wollen?
Irland.

 

Was ist der ideale Urlaubsort?
Egal wo, Hauptsache ich bin dort allein.

 

Mit was verbringst Du Deine Freizeit, wenn Du nicht gerade mit Magazinmachen beschäftigt bist?
Mit Büchern. Und ich liebe es, wenn mein Mann als begeisterter Hobbykoch für mich wunderbare Gerichte zaubert. Freunde treffen und sich austauschen. Die Hannover Indians. Musik.

 

Was machst Du in fünf Jahren?
DIE BESTEN. Immer mehr und immer besser.

 

Was willst Du in Deinem Leben unbedingt erlebt haben?
Einen Sonnenuntergang ganz für mich allein. Auf Barbados.

 

Welches Motto hast Du?
Ziele sind nichts wert ohne den ersten Schritt. (Ist ein Aphorisma von Dr. Stefan Fourier und stimmt.)

 

Welches Buch liegt gerade auf Deinem Nachttischchen?
Die Highland-Saga von Diana Gabaldon sind meine absoluten Favoriten und gerade lese ich „Der Zauberberg” von Thomas Mann, zum wiederholten Male, der schönen deutschen Sprache wegen.

 

Wie feierst Du Weihnachten und Sylvester?
Weihnachten im Kreise der ganzen großen Patchwork-Familie und Silvester fahren wir stets ganz kurzentschlossen in eine Stadt. Im letzten Jahr war es Berlin, davor Konstanz, Hamburg, Köln. Mal schauen.

 

 

Welche Pläne hast Du für das kommende Jahr?
Den Agenturbereich von DIE BESTEN Medien auszubauen, wir machen ja noch viel mehr als „nur” das Magazin.

 
Welche Frage wolltest Du schon immer gestellt bekommen und beantworten - dann stell Sie Dir jetzt und antworte…
Warum - das wurde ich schon häufig gefragt - ich zu meinen Mitbewerbern stets freundlich und offen bin.
Ganz einfach, ich mach eh mein Ding, die Mitbewerber das ihre. Und wenn die mich nach Designvorlagen oder anderer Hilfe fragen, dann bekommen sie diese auch, ich kenn keinen „Futterneid”. Und unter einem Pseudonym erscheinen auch Texte von uns bei den Mitbewerbern. Jeder scheint seine Daseinsberechtigung zu haben, so einfach ist das.

 
Hab ich noch immer Lust auf DIE BESTEN, obwohl ich das Magazin schon fast zwei Jahre mache?
Ja, immer mehr sogar. Ich lerne schrecklich viele Menschen kennen, Menschen, die sich abstrampeln und Menschen die es bereits geschafft haben. Diese Menschen haben den Mehrwert eines Magazins entdeckt, der aufgrund der Tatsache, dass DIE BESTEN einfach anders sind, für sich allein spricht.

 
Wie kam es zu dem Team, dass für DIE BESTEN Medien tätig ist?
Endlich kann ich diese Frage beantworten, ich fasse mich kurz:
Cornelia Günther: sie ist die pure Inspiration für mich, ein Wirbelwind ohne Gleichen, eine Partnerin, auf die ich sehr stolz bin.
Garnet Steinecke: weil sie einen verdammt guten Job im Bereich barrierefreies Internet macht und stets hilft, wenn es mal eine Frage gibt.
Stephanie Ristig-Bresser: weil sie Worte schreibt, die wirken. Kompetent und auf den Punkt gebracht, weil Sie Ideen einbringt.
Susanne Melchior: weil sie mir im Bereich Marketing wertvolle Unterstützung gibt.
Karin Fourier: weil sie einfach umwerfend wertfrei ist, weil sie mich sehr stützt, immer für mich da ist.
Carsten Meiners: weil er eine tolle Idee hatte und wir diese im Jahr 2010 umsetzten werden.
Und all die anderen fleißigen Mitarbeiter, die einfach machen. Danke.

 
So, mehr habe ich nicht zu sagen.

 

Liebe Susanne, ich danke Dir für das Gespräch und wünsche den BESTEN viel Erfolg und freue mich, dabei mitzuwirken!

 

DIE BESTEN können Sie hier erreichen:

www.diebestenaushannover.com


2 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. 1. Ilona Weirich

    Kommentar vom 18. Dezember 2009 um 10:22

    Liebe Susanne, mit Babados klappt es vielleicht nicht so schnell, ich wünsche Dir immer Sonne im Herzen, auch wenn es wie gerade jetzt draußen grau ist und schneit.

    Sei ganz herzlich umarmt von schm…. ilo

  2. 2. Susanne Schreiber-Beckmann

    Kommentar vom 18. Dezember 2009 um 11:44

    Liebe Susanne,
    der Wunsch mit dem Schnee ist über Nacht in Erfüllung gegangen. Mögen auch alle Deine anderen Herzenswünsche in Erfüllung gehen.

    Liebe Grüße
    Susanne

  3. [...] eine ganz herzhafte Umarmung an die Fragesteller Heidrun (Türchen No. 7), Ilona (Türchen No. 2), Susanne (Türchen No. 18) , Ludger (Türchen No. 15) und Michael (Türchen No. 6)! Es hat riesig Spaß gemacht zu [...]

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